23 Weniger ist mehr (22)
Denkfehler Nummer 20 aus dem Büchlein über Denkfehler von Herrn Dobelli ist „Das Auswahl-Paradoxon“ und es geht darum, „Warum mehr weniger ist“. Weniger ist mehr, das kennt jeder. Insofern darf man kaum neue Erkenntnisse erwarten. Aber wer sich abgrenzen will, dreht den Spieß herum und erläutert uns, warum mehr weniger ist. Umgangssprachlich nennt man so etwas wohl verkorkst oder vermurkst.
Never change a winnig team (21)
„The Outcome Bias“ ist der neunzehnte Denkfehler im Büchlein über die 52 Denkfehler von Herrn Dobelli und er rät uns „Beurteilen Sie nie eine Entscheidung aufgrund des Ergebnisses“. Der Denkfehler besteht also darin, „Entscheidungen anhand des Ergebnisses zu bewerten“. Nun werden Sie sich vielleicht fragen, wie man eine Entscheidung überhaupt auf Basis eines Ergebnisses treffen kann. Ist das Ergebnis nicht immer erst Folge einer Entscheidung?
So benimmt sich kein vernünftiger Mensch (20)
Et hätt noch emmer jot jejange (19)
Der siebzehnte Denkfehler im Büchlein über die 52 Denkfehler von Herrn Dobelli nennt sich „Die Regression zur Mitte“. Schon in der Zweitüberschrift werden die von allen Denkfehlern besonders befallenen Zielgruppen angesprochen: „Die zweifelhafte Leistung von Ärzten, Beratern, Coachs und Psychotherapeuten“.
Menschen sind keine Schweine, außer manche (18)
Alles außer Kontrolle, außer mir (17)
Taxifahrer wissen Bescheid! (16)
Gejammer aus der Mitte
Rückwirkend betrachtet ist alles logisch (15)
Der dreizehnte Denkfehler ist „Der Rückschaufehler“. Wir alle werden von ihm parasitär befallen, „weil wir Opfer des Rückschaufehlers … sind.“ Wenn Sie die Historie der anderen Denkfehler mitverfolgt haben, ahnen Sie es vielleicht schon. Opfer erster Art sind die Ökonomen – „es gibt weltweit rund eine Million davon“, also angeblich, denn die Schätzung beruht mit ziemlicher Sicherheit auf einem Denkfehler (siehe hierzu die Ausführungen zum achten Denkfehler).
Wir fragen nach dem Sinn und interessieren uns für den Menschen (14)
Der zwölfte der 52 Denkfehler „The Story Bias“ erklärt, „Warum selbst die wahren Geschichten lügen“. Da hat der Denkfehlertheoretiker uns alle der Lüge überführt, die wir Geschichten so lieben. Kommen wir daher zu meiner subjektiven Wahrheit und Sie bilden sich Ihre, denn „Das ist der Story Bias“ (Sie wissen es schon, es müsste das Story-Bias heißen). Darum geht es: „Geschichten verdrehen und vereinfachen die Wirklichkeit. Sie verdrängen alles, was nicht so recht hineinpassen will“.





