Ein schwarzer Kreis auf weißem Hintergrund ist besser zu sehen, als ein weißer Kreis (11)

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Der neunte der 52 Denkfehler kommt in deutscher Sprache daher und heißt Kontrasteffekt. Der Untertitel empfiehlt: „Warum Sie Ihre Fotomodellfreundinnen zu Hause lassen sollten“. Schade, dass ich die nicht habe, schießt es mir durch den Kopf und noch den Autoritätsgehorsam vom vorherigen Kapitel in den Ohren ergänze ich (mit gekreuzten Fingern hinter dem Rücken) sicherheitshalber, dass es natürlich ein wahrer Segen ist, dass ich die nicht habe.

Ja Schatz, da hast du vollkommen Recht! (10)

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Der achte der 52 Denkfehler, „The Authority Bias“ oder „Warum Sie gegenüber Autoritäten respektlos sein sollten“ hat eine Fortsetzung verdient. Noch „gravierender“ als die Irrtümer von Experten, also Autoritäten, „wiegt die Tatsache, dass wir in Präsenz einer Autorität das selbständige Denken um eine Stufe zurückschalten.“ „Wir gehorchen Autoritäten, selbst dort, wo es rational oder moralisch keinen Sinn macht. Das ist der Authority Bias.“ (wobei es laut Duden das Authority Bias heißen müsste).

Ich sitze nur hier

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„Dafür bin ich nicht zuständig.“ Diesen Satz hat wohl jeder schon gehört. Genauso wie „Da kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen.“ Dankbar ist man auch für folgende Informationen, „Der ist gerade nicht am Platz.“ oder den Hinweis, „Versuchen Sie es später noch Mal.“

Jetzt bin ich auf ein neues Highlight gestoßen. Als ich vorgestern einer jungen Dame mein Anliegen vorgetragen hatte, wollte sie mir verdeutlichen, dass sie mir nicht weiterhelfen könnte und erwiderte „Ich sitze nur hier.“ Vermutlich nicht mehr lange.

Hören Sie ruhig ab und an auf den Rat eines Fachmanns (9)

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Der achte der 52 Denkfehler, „The Authority Bias“ oder „Warum Sie gegenüber Autoritäten respektlos sein sollten“ ist schon, wie im Übrigen einige seiner Vorgänger und Nachfolger, in seiner Bezeichnung wenig sinnbehaftet, und dies gleich in mehrerlei Hinsicht. Eine Autorität an sich ist weder ein Irrtum noch ein Fehler. Und die Empfehlung, gegenüber Autoritäten respektlos zu sein, ist schlichtweg dumm, wenn nicht gar saudumm. Autoritäten haben häufig vor allem von einem sehr viel, sie haben Macht. Schon so manch einer hat aus Respektlosigkeit gegenüber einer Autorität seinen Kopf verloren, nicht nur in der Vergangenheit, das soll es auch heutzutage noch geben. Andere verschwinden ganz einfach, sind nicht mehr aufzufinden. Wiederum andere ändern ihre Meinung, ganz im Sinne der Autorität, und überleben.

Sag ich doch 2 (8)

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Wir sind weiterhin beim siebten der 52 Denkfehler, der Mutter aller Denkfehler, genannt „The Confirmation Bias“, der zusätzlich mit „Murder your darlings“ beschrieben wird.

Teamwork ist Quatsch

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Das behaupten zumindest die Autoren des Artikels „Teamwork macht Mitarbeiter faul und demotiviert“ in der Welt online. Das klingt spannend, dachte ich, um dann allerdings nur wieder die alten Kamellen zu lesen. Zitiert werden die Experimente von Maximilian Ringelmann von 1882 (!!!), bei denen es um das Ziehen von Lasten ging oder das Tauziehexperiment von Harry Ingham von 1974. Und wenn etwas in zwei Experimenten herausgekommen ist, dann ist es bewiesen: „Damit war der Beweis erbracht: Menschen strengen sich weniger an, wenn ihre Leistung Teil einer Gruppenarbeit ist, als wenn sie allein arbeiten – und zwar vor allem dann, wenn sie sich in der Anonymität der Gruppe verstecken können.“ So schnell geht das mit dem Beweisen und schon ist das „soziale Faulenzen“ bestätigt.

Sag ich doch 1 (7)

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Der siebte der 52 Denkfehler heißt „The Confirmation Bias“ und wird als „Vater aller Denkfehler“ bezeichnet. Weil es sich um einen Denkfehler handelt, ist es vermutlich keine Diskriminierung des weiblichen Geschlechts, wenn nicht von der „Mutter aller Denkfehler“ gesprochen wird, oder?

Wichtige Erkenntnisse zur Mitarbeiterzufriedenheit

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Am 05.10.2016 las ich in der Süddeutschen Zeitung online einen Artikel mit der Überschrift: „Wer seine Kollegen mag, der hat schon viel erreicht.“

Die Süddeutsche macht es dem eiligen Leser leicht, sie stellt die wesentlichen Inhalte in wenigen Aufzählungspunkten über den Artikel:

Nichts schuldig bleiben wollen (6)

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Der sechste der 52 Denkfehler nennt sich „Reziprozität“ bzw. er beruht darauf und ist unterschrieben mit der Frage, „Warum Sie sich keinen Drink spendieren lassen sollten“.

Was weg ist, ist weg (5)

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Der fünfte der 52 Denkfehler nennt sich „The Sunk Cost Fallacy“. Einfach ausgedrückt lässt sich dieser Irrtum damit beschreiben, dass Menschen die Tatsache, dass das, was weg ist, auch wirklich weg ist, bei ihren Entscheidungen ignorieren und das, was weg ist, obwohl es weg und somit nicht mehr da ist, trotzdem in ihre Entscheidung einbeziehen. Alles klar?

„Wohlfühl-Klimbim“ Mitarbeiterbefragung

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„Wohlfühl-Klimbim“ lautete vor kurzem die Überschrift eines Artikels im Handelsblatt (Nr. 152 vom 09.08.2016, Seite 027). Der Autor gab darin zum Besten, dass Mitarbeiterbefragungen mit „großem verbalen Brimborium angekündigt“ würden und die Mitarbeiter mit „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ anschließend enttäuscht seien. Das läge daran, dass Mitarbeiterbefragungen einen „entscheidenden Webfehler“ hätten: „Umfrageergebnisse werden derart stark aggregiert, dass die Übersetzung auf die konkrete, verbindliche und eben individuelle Handlungsebene unmöglich wird.“